Augenlidkorrektur

Lidhauterschlaffungen treten altersbedingt meist sowohl am Oberlid (Schlupflider) als auch am Unterlid auf. Am Unterlid sind sie oft verbunden mit einer Vorwölbung des Fettgewebes aus der Augenhöhle (sog. "Tränensäcke"). Bei entsprechender Veranlagung, nach häufigem Sonnebaden oder wenig Schlaf, können solche Veränderungen bereits frühzeitig auftreten.


Vor der Operation:

Das Rauchen ist vier Wochen vor der Operation radikal einzuschränken. Salicylsäurehaltige Schmerzmittel bzw. Medikamente mit Acetylsalicylsäure (Aspirin) müssen spätestens 14 Tage vor dem geplanten Eingriff abgesetzt werden.

Am Tag vor der Operation wird ein persönliches Gespräch zwischen Patient und Arzt geführt, um eine medizinische Aufklärung über den Ablauf und die möglichen Risiken des Eingriffes zu gewährleisten. Unter anderem findet zur Bestimmung eines kleinen Blutbildes (sofern der Befund der aktuellen Blutwerte nicht vom Hausarzt vorgelegt werden können) eine Blutabnahme statt. Die Untersuchungen werden in dem vor Ort zuständigem Labor durchgeführt.


Operativer Verlauf:

Vor dem Eingriff markiert der Arzt am Lid wie viel Haut entfernt wird und wo die Schnitte liegen. Die Operationen werden unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt. Jede Narkose ist eine Belastung für den Körper und wie so viele medizinische Verfahren mit gewissen Risiken behaftet. Um die Haut zu straffen, wird überschüssige Haut, oft aber auch Fett und Muskelgewebe, entfernt.

Bei einer Unterlidkorrektur wird in den Tränensäcken, das mit Lymphflüssigkeit gefüllte Fettgewebe ganz oder teilweise entfernt. Mit einem feinen Faden und/oder einem Spezialpflaster wird anschließend die Wunde verschlossen.


Nach der Operation:

Am 1. Tag nach der Operation müssen die Ober- bzw. Unterlider gekühlt werden, um Schwellungen zu vermeiden. Hämatome (blaue Flecken) bilden sich in der Regel nach 1-3 Wochen zurück. Um fast unsichtbare Narben zu erreichen, muss gerade in den ersten Wochen vorsichtig mit der Haut um die Augenlider umgegangen werden.


Eventuell auftretende Komplikationen:

Wie nach jeder Operation können Nachblutungen auftreten. Deshalb ist zwei Wochen vor der Operation die Einnahme von acelysalicylsäurehaltigen Schmerzmitteln und Acetylsalicylsäure (Aspirin) zu vermeiden. Trotz aseptischer Vorsichtsmaßnahmen können Entzündungen entstehen. Als Vorbeugung werden antibiotische Medikamente verordnet. Leichte Schmerzen können mit Schmerzmitteln behandelt werden. Selten entstehen bei Wundheilungsstörungen Narbenwucherungen oder Hautverfärbungen (Keloide).

Nach einer Operation lassen sich für wenige Wochen Gefühlsstörungen im Bereich der Narbe oft nicht vermeiden, da bei diesem Eingriff die Hautnerven durchtrennt werden. Wie nach jedem operativem Eingriff können sich Blutgerinnsel in den großen Venen bilden (Thrombosen) und u.U ein Blutgefäße verschießen (Embolien) Trotz aseptischer Vorsichtsmaßnahmen können Entzündungen entstehen. Als Vorbeugung werden antibiotische Medikamente verordnet. Sollte es trotzdem zu einem Pochen, zu Schmerzen oder gar zu Fieber kommen, müssen Sie umgehend einen Arzt kontaktieren. Schwerwiegende Komplikationen im Bereich der lebenswichtigen Funktionen oder bleibende Schäden (z.B. Organversagen oder Lähmungen) sind sehr selten.


Die hier aufgeführte Beschreibung der Operationen ist allgemein und kann das persönliche Beratungsgespräch mit dem Arzt nicht ersetzen. Leider dürfen wir keine Vorher-Nachher Bilder mehr abbilden, weil eine bildliche Darstellung von Vorher-Nachher Bildern der Schönheitschirurgie nach den Regeln des Heilmittelwerberechts untersagt ist.

 

 























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