Brustverkleinerung

Bei einer Brustverkleinerung wird, im Gegensatz zur Bruststraffung, nicht nur überschüssige und erschlaffte Haut sondern auch Fett und Drüsengewebe entfernt.


Vor der Operation:

Sämtliche OP-Voruntersuchungen werden in der Klinik durchgeführt und zwingen nicht mehr zu aufwendigen Voruntersuchungen, deren Ergebnisse mitgebracht werden müssen. Ausnahme, ab einem Alter von 40 Jahren sollten Sie eine Mammographie an Ihrem Heimatort durchführen lassen und mitbringen.

Sollten Sie Bedenken haben, dass aus gesundheitlichen Gründen eine Operation abgelehnt werden kann, ist es ratsam eine OP-Tauglichkeitsuntersuchung an Ihrem Heimatort durchführen zu lassen.

Das Rauchen ist vier Wochen vor der Operation radikal einzuschränken. Salicylsäurehaltige Schmerzmittel bzw. Medikamente mit Azetylsalicylsäure (Aspirin) müssen spätestens 14 Tage vor dem geplanten Eingriff abgesetzt werden.


Operativer Vorgang:

Am Tag vor der Operation wird ein persönliches Gespräch zwischen Patient und Arzt geführt, um eine medizinische Aufklärung über den Ablauf und die möglichen Risiken des Eingriffes zu gewährleisten. Zudem findet eine Untersuchung statt, bei der eine Blutabnahme zur Bestimmung eines kleinen Blutbilds erfolgt, sofern Sie den Befund Ihrer aktuellen Blutwerte nicht von Ihrem Hausarzt vorlegen können. Die Untersuchungen werden in dem vor Ort zuständigen Labor gemacht.

Der Eingriff wird immer in Vollnarkose durchgeführt. Eine Vollnarkose ist eine Belastung für den Körper und wie so viele medizinische Verfahren mit gewissen Risiken behaftet. Besonders bei alten Menschen oder bei Patienten mit schweren Vorerkrankungen ist die Gefahr von Komplikationen wie u.a. Übelkeit oder Herz-Kreislauf-Beschwerden höher.

Ein Anästhesist wird Sie vor der Narkose zusätzlich aufklären und ist auch während der OP dabei. Die OP-Dauer beträgt ca. zwei Stunden.

Während des Eingriffs werden überschüssiges Haut-, Fett- und Drüsengewebe entfernt. Bei einer Vielzahl der Operationen kann die Brustwarze in eine höhere, optisch günstigere Position gebracht werden, um somit dem Busen ein ästhetisches Aussehen zu verleihen. Für eine Brustverkleinerung stehen dem Arzt verschiedene Schnittführungen zur Verfügung. Die bevorzugte Schnittführung ist um den Warzenhof durch die untere Hälfte des Busens, und ein geschwungener Schnitt an der Hautumschlagfalte unterhalb der Brust.


Nach der Operation:

Mehrere Wochen muss Tag und Nacht ein eng sitzender Stütz- BH getragen werden. In den ersten vier Wochen nach der Operation sollten Sie sich schonen, größere Anstrengungen und energische Bewegungen vermeiden. Intensive Sonneneinstrahlung, Sauna und Solarien sollten ebenfalls gemieden werden. Zehn bis 14 Tage nach dem Eingriff werden die Fäden entfernt. Diese Nachbehandlung oder andere Nachsorge-Untersuchungen werden nach vereinbartem Termin kostenlos durchgeführt. Bei einer weiten Anreise kann diese auch bei Ihrem Hausarzt durchgeführt werden.


Risiken und mögliche Komplikationen:

Wie bei allen Operationen kann es prinzipiell zu Infektionen, Nachblutungen, Blutergüssen und Sensibilitätsstörungen kommen. Bei jedem Einschnitt bleiben nach der Operation Narben, die im Normalfall nach und nach verblassen. Möglicherweise können sich Verhärtungen und auch Verkalkungen in der Brust bilden. Durch jeden operativen Eingriff an der Brust kann es zu einem Verlust der Stillfähigkeit kommen, da in den meisten Fällen die Position der Brustwarzen versetzt wird. Die Stillfähigkeit besteht in diesem Fall nicht mehr.


Die hier aufgeführte Beschreibung der Operationen ist allgemein und kann das persönliche Beratungsgespräch mit dem Arzt nicht ersetzen. Leider dürfen wir keine Vorher-Nachher Bilder mehr abbilden, weil eine bildliche Darstellung von Vorher-Nachher Bildern der Schönheitschirurgie nach den Regeln des Heilmittelwerberechts untersagt ist.

 


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