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Magenballon-Behandlung Eine Magenballon-Behandlung kann bei starkem Übergewicht zu einer Gewichtsreduzierung beitragen. Dabei wird durch einen, mit Kochsalzlösung angereicherten Ballon, ein Teil des Magens gefüllt. Es entsteht ein schnelleres Sättigungsgefühl. Ohne chirurgischen Eingriff wird der Magenballon in einem endoskopischen Verfahren durch den Mund und Rachen in den Magen eingeführt. Berechnen Sie hier Ihren Body Maß Index (BMI): Vor der Behandlung: Vor der Behandlung wird ein persönliches Gespräch zwischen Patient und Arzt geführt, um eine medizinische Aufklärung über Ablauf und mögliche Risiken zu gewährleisten. Kleine präoperative Untersuchung und Blutbild, INR(Quick), APTT , EKG. Die Einführung des Magenballons erfolgt ambulant unter Analgosedation. Durch die exakt dosierte intravenöse Gabe von Schmerz- und Beruhigungsmitteln wird die Lokalanästhesie wirkungsvoll unterstützt. Auf diese Weise erleben Sie die Operation völlig angst- und stressfrei in einem leichten Schlaf. Eine Magenballon-Behandlung ist nicht geeignet für Patienten.
Die Behandlung: Der Einsatz des Magenballons dauert zirka eine halbe Stunde. Danach bleiben die Patienten noch für die Dauer von maximal zwei Stunden unter ärztlicher Aufsicht in der Klinik, bevor sie diese in Begleitung mindestens einer erwachsenen Person verlassen dürfen. Bevor der weiche Kunststoffballon in den Magen eingeführt wird, wird der Magen vom Arzt endoskopisch untersucht. Liegen keine Anomalien vor, wird der ungefüllte Magenballon durch den Mund und die Speiseröhre eingesetzt. Zur Erleichterung des Schluckens erhält der Patient eine Oberflächenanästhesie. Anschließend wird der Magenballon mittels Schlauch und Katheder mit einer sterilen Kochsalzlösung gefüllt. Der Verschluss des Magenballons erfolgt durch ein selbst dichtendes Ventil. Spätestens sechs Monate nach der Implantation wird der Magenballon endoskopisch wieder entfernt. Bei Patienten mit einem BMI (Body Maß Index) von 30 kann die Magenballon-Behandlung ohne zusätzliche operative oder therapeutische Maßnahmen zu einer Gewichtsreduzierung führen. Ergänzend zu der Magenballon-Behandlung empfiehlt sich eine Umstellung der Ernährung sowie des Ess- und Bewegungsverhaltens. Hierfür erhalten Sie eine auf Sie abgestimmtem Plan. Risiken und mögliche Komplikationen: Die ersten Tage werden unangenehm sein, da sich Ihr Magen erst an den Ballon gewöhnen muss. Möglich sind Übelkeiten, Erbrechen, Durchfall, Völlegefühl und Krämpfe. In Einzelfällen kann es vorkommen, dass der Ballon im Magen beschädigt wird und die Kochsalzlösung verliert. Ein Farbzusatz in der Kochsalzlösung verursacht eine Färbung des Urins und weist den Patienten auf die Beschädigung hin. Bitte informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt. In der Regel wird der nun sehr kleine Ballon auf natürlichem Wege ausgeschieden. Die hier aufgeführte Beschreibung der Operationen ist allgemein und kann das persönliche Beratungsgespräch mit dem Arzt nicht ersetzen. Leider dürfen wir keine Vorher-Nachher Bilder mehr abbilden, weil eine bildliche Darstellung von Vorher-Nachher Bildern der Schönheitschirurgie nach den Regeln des Heilmittelwerberechts untersagt ist. |
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