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Ohrenkorrektur Abstehende Ohren sind in der Regel eine genetische Veranlagung und können auch asymmetrisch auftreten, so dass nicht selten nur ein Ohr absteht und das andere eine unauffällige Stellung einnimmt. Bei abstehenden Ohren ist der elastische Knorpel, der die Form der Ohrmuschel bestimmt, nicht genügend gefaltet. Da das Wachstum der Ohrmuschel mit etwa fünf Jahren abgeschlossen ist, kann der Eingriff ab diesem Alter durchgeführt werden. Vor der Operation: Das Rauchen ist vier Wochen vor der Operation radikal einzuschränken. Salicylsäurehaltige Schmerzmittel bzw. Medikamente mit Acetylsalicylsäure (Aspirin) müssen spätestens 14 Tage vor dem geplanten Eingriff abgesetzt werden. Operativer Verlauf: Der Eingriff wird mit einer örtlichen Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt. Jede Narkose ist eine Belastung für den Körper und wie so viele medizinische Verfahren mit gewissen Risiken behaftet. Bei einer Ohrenanlegung (Anthelixplastik) wird hinter dem Ohr ein kleiner Hautschnitt gemacht und der Ohrknorpel geformt oder teilweise entfernt. Nach sorgfältiger Blutstillung verschließt der Arzt die Wunde mit mehreren Nähten. Nach der Operation: Nach der Operation ist 8 Tage lang ein Kopfverband zu tragen. Die Fäden werden nach 10 Tagen gezogen, danach können die Haare gewaschen werden. Für die folgenden 14 Tage bis drei Wochen ist es notwendig, die Ohrmuscheln in der Nacht durch ein Tuch oder Stirnband zu schützen, um die Wunde zu schonen und um ein Abknicken des Ohres zu vermeiden. Eventuell auftretende Komplikationen: Bei jedem Eingriff können Nachblutungen auftreten. Deshalb ist zwei Wochen vor der Operation die Einnahme von acetylsaliclysäurehaltigen Schmerzmitteln und Acetylsalicylsäure (Aspirin) zu vermeiden. Eine Wundinfektion, die auch zu den Knorpel betrifft, kann extrem selten zum Verlust des Knorpels führen. Selten entstehen bei Wundheilungsstörungen Narbenwucherungen oder Hautverfärbungen (Keloide). Nach einer Operation lassen sich für wenige Wochen Gefühlsstörungen im Bereich der Narbe oft nicht vermeiden, da bei diesem Eingriff die Hautnerven durchtrennt werden. Wie nach jedem operativem Eingriff können sich Blutgerinnsel in den großen Venen bilden (Thrombosen) und u.U ein Blutgefäße verschießen (Embolien). Trotz aseptischer Vorsichtsmaßnahmen können Entzündungen entstehen. Als Vorbeugung werden antibiotische Medikamente verordnet. Sollte es trotzdem zu einem Pochen im Ohr, zu Schmerzen oder gar zu Fieber kommen, müssen Sie umgehend einen Arzt kontaktieren. Schwerwiegende Komplikationen im Bereich der lebenswichtigen Funktionen oder bleibende Schäden (z.B. Organversagen oder Lähmungen) sind sehr selten. Die hier aufgeführte Beschreibung der Operationen ist allgemein und kann das persönliche Beratungsgespräch mit dem Arzt nicht ersetzen. Leider dürfen wir keine Vorher-Nachher Bilder mehr abbilden, weil eine bildliche Darstellung von Vorher-Nachher Bildern der Schönheitschirurgie nach den Regeln des Heilmittelwerberechts untersagt ist. |
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