Sonstige Operationen

Viele Männer leiden unter einer Vergrößerung der Brustdrüse, der sogenannten Gynäkomastie. Die Ursachen können vielfältig sein. Beispiele hierfür können hormonelle Probleme, Übergewicht, genetischen Ursachen oder aber auch ein altersbedingt schwächer werdendes Gewebe sein. Viele Männer, die unter einer Gynäkomastie leiden, haben deshalb den Wunsch nach einer flachen, straffen Männerbrust. Diesem Wunsch kann man mithilfe eines operativen Eingriffs nachkommen.

Bei dem Eingriff, welcher unter Vollnarkose durchgeführt wird, wird ein etwa 2-3 cm langer Schnitt am Unterrand der Brustwarze gesetzt. Durch diesen wird das dahinter liegende Drüsengewebe entfernt und gleichzeitig das eingelagerte Fettgewebe durch Liposuktion abgesaugt. Durch die Entfernung von Drüsen- und Fettgewebe soll das erneute Wachsen der Brust verhindert werden, es kann aber in Einzelfällen zu einem erneuten Brustwachstum kommen.

Natürlich wird bei dem Eingriff auch darauf geachtet, eine harmonische Brustkontur herzustellen. Große Narben lassen sich in den meisten Fällen aufgrund neuer Operationstechniken vermeiden.
Viele Männer sehnen sich nach einer schönen, starken Männerbrust, da diese häufig als Zeichen echter Männlichkeit gilt. Doch das Training im Fitnessstudio reicht oftmals nicht aus, weshalb sich mehr und mehr Männer für eine operative Brustvergrößerung interessieren.

Der chirurgische Eingriff der Brustvergrößerung gleicht dabei dem der weiblichen Vergrößerung. Die Implantate haben allerdings eine andere Form und entsprechen demnach der männlichen Anatomie. Bei dem Eingriff, welcher unter Vollnarkose erfolgt, wird ein Schnitt unter der Achsel oder unter der Brustwarze gesetzt. Zwischen den Rippen und dem großen Brustmuskel wird anschließend Platz für das Implantat geschaffen, welches dort dann in einem weiteren Schritt eingesetzt wird.

Männer, die sich nach einer weiblichen Brust sehnen, haben natürlich auch die Möglichkeit, runde oder tropfenförmige Implantate zu verwenden.
Den Wunsch nach einem großen Penis hegen viele Männer, dies bezieht sich sowohl auf die Länge als auch auf den Umfang. Um dies zu erreichen entscheiden sich viele Männer für eine Penisverdickung. Diese kann entweder mit Hilfe von Hyaluronsäure oder Eigenfett erfolgen, der Umfang kann dabei zwischen 1 und 2 cm steigen.

Bei der Unterspritzung mit Eigenfett wird der Penis am Schaft mit Hyaluronsäure unterspritzt. Dieser Eingriff erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung und dauert etwa 20 bis 40 Minuten. Das Hyaluron wird mit stumpfen Mikrokanülen eingebracht, um Verletzungen von Blutgefäßen und Gewebe zu vermeiden. Anschließend wird die Hyaluronsäure im Unterhautgewebe verteilt bis die gewünschte Form erreicht wird.

Es ist auch möglich, den Penis mit Eigenfett zu unterspritzen. Dabei wird zuerst Fettgewebe aus dem Körper entnommen, beispielsweise aus dem Bauch oder der Innenseite der Oberschenkel. Dieses wird dann gereinigt, aufbereitet, homogenisiert und dann der Schaft damit unterspritzt. Das körpereigene Fett wird dabei so verteilt, dass nach dem Heilungsprozess ein gleichmäßiges Ergebnis entsteht. Nach der Unterspritzung mit Eigenfett braucht das Gewebe etwa 5 Wochen, bis es komplett angewachsen ist.
Den Wunsch nach einem größeren Penis hegen viele Männer, da ein zu kleines äußeres Geschlechtsorgan häufig zu einem mangelnden Selbstwertgefühl bis hin zu psychischen Problemen führen kann.

Durch eine operative Penisvergrößerung kann der Penis je nach körperlicher Konstitution zwischen 2 und 5 cm verlängert werden. Dabei wird die Bauchhaut zwischen Venushügel und Peniswurzel y-förmig umschnitten. Durch diesen Schnitt wird die Sehne, bzw. das Halteband, welches den Penis am Schambein fixiert, teilweise durchtrennt. Zudem werden die Schwellkörper nach außen verlagert, wodurch der Penis weiter aus dem Körper gezogen wird und dadurch tiefer hängt.

Je nach körperlicher Konstitution wird der Penis durch körpereigene Materialien neu fixiert. Das hat den Vorteil, dass die Peniswurzel unberührt bleiben und keine Nerven- und Gefäßeintritte durchtrennt werden.

Um den Penis an die neue Länge zu gewöhnen, sollte bereits nach kurzer Zeit Geschlechtsverkehr praktiziert werden. Dies kann sowohl mit einem Partner als auch in Form einer Selbstmassage geschehen.
Den Wunsch nach ästhetisch schönen Schamlippen haben sehr viele Frauen. Vor allem ist hierbei häufig gewollt, dass die äußeren Schamlippen die Inneren komplett bedecken. Dies kann aber aufgrund genetischer Faktoren, aber auch durch den Alterungsprozess nicht (mehr) der Fall sein. In diesem Fall entscheiden sich immer mehr Frauen für eine Schamlippenverkleinerung.

Der operative Eingriff der Schamlippenverkleinerung erfolgt entweder unter Vollnarkose oder im Dämmerschlaf und dauert zwischen 1 und 1,5 Stunden.

In den meisten Fällen reicht eine Kürzung der inneren Schamlippen, der Labien. Die überschüssige Haut wird dabei entfernt, wodurch es für ca. 4-6 Wochen zu einem Wundgefühl kommen kann. Im Normalfall werden aber keine relevanten Sexualnerven berührt oder verletzt, sodass es zu keinen Empfindungsstörungen kommen kann. Je nach körperlicher Konstitution wird auch der Klitorismantel, also die Vorhaut, gekürzt und gestrafft.

Die hier aufgeführte Beschreibung der Operationen ist allgemein und kann das persönliche Beratungsgespräch mit dem Facharzt der Plastischen Chirurgie nicht ersetzen. Leider dürfen wir keine Vorher-Nachher Bilder mehr abbilden, weil eine bildliche Darstellung von Vorher-Nachher Bildern der Schönheitschirurgie nach den Regeln des Heilmittelwerberechts untersagt ist.

Gründe für Cosmetic-OP

Gerne beantworten wir Ihre Fragen

Sie erreichen uns: Montag bis Freitag: 08:00-22:00 Uhr
Wochenende: 10:00-20:00 Uhr +49 (0) 8762 72 09 17